Ein chronologischer Erfahrungsbericht
18:00 Uhr: Ich komme pünktlich auf die Minute an. Benny und Marc sind allerdings schon vor vereinbarter Zeit eingetroffen und bereits mit dem Aufbau beschäftigt. Die Bühne nimmt ungefähr die halbe Fläche der Garage ein; und jene ist schon nicht besonders groß. Inspektion des Backstagebereichs und Kontrolle des Bieres. 18:30 Uhr: Ingo und Martin treffen ein. Martin musste noch ein paar Tieren seelischen Beistand leisten und konnte somit nicht pünktlich um 18 Uhr erscheinen. 19:00 Uhr: Soundcheck für Tone Hammer Crew, in der Benny ebenfalls Schlagzeug spielt. Der Mischer ist offenbar der Meinung, dass Monitorboxen völlig überbewertet sind. 20:00 Uhr: Fast-Food-Beschaffung aus der Bahnhofsregion.

21:00 Uhr: Der Backstagebereich füllt sich, was man vom Bühnenbereich nicht behaupten kann. Überraschung: Birger, damals Gitarrist bei Sylent Green, ist aus den USA zurück und schaut mal herein. Verändert hat er sich nicht großartig; zu seinem Bedauern wir uns auch nicht. Von den Freunden, die vorbeikommen wollten, ist natürlich wieder mal nur die Hälfte erschienen. Ihr seid mir schöne Freunde! Geht doch zu Ich & Ich oder so einem Gedöns! Martin versucht erfolglos, die Tür mit einer Bierflasche zuzuwerfen.
22:00 Uhr: Mittlerweile ist eine überschaubare Menge an Gästen eingetroffen und Tone Hammer Crew spielen ihr Set. Ich singe jede Zeile ihres Billy-Idol-Covers "Rebel Yell" mit, und zwar falsch. Besonders beeindruckend finde ich die Performance von Gitarrist Kevin, der einen ganzen Song lang am Bühnenrand sitz, raucht und Bier trinkt. Benny spielt ein Drumsolo, weil er das bei uns nicht darf.

23:30 Uhr: Wir entern die Bühne und zocken unsere Songs herunter. Die Stimmung ist gut, und überraschenderweise scheinen einige Anwesenden unsere Texte zu kennen. Damit sind sie uns einen Schritt voraus. Trotz aller technischen Widrigkeiten läuft heute alles planmäßig.

00:30 Uhr: Wieder ab in den Backstagebereich, rauchen und Bier trinken. Homepageadministrator Dennis Bessler zettelt eine Bierschlacht an und durchnässt damit nicht nur alle Anwesenden, sondern auch den gesamten Raum. Die Garage leert sich (laut Zählung waren knapp über 60 zahlende Gäste anwesend), und die letzten Feierwütigen sammeln sich an den Tischen. 01:00 Uhr: Die Hannoveraner treten den Heimweg an; mit Ausnahme von Marc, der bis Sonntag Nachmittag in Peine bleibt, da in Langenhagen eine Bombenräumung stattfindet. Behauptet er zumindest. Ich sitze am Tisch mit den verbliebenen Mitgliedern von Tone Hammer Crew und meiner Truppe und lausche deren tiefsinnigen Gesprächen. 01:30 Uhr: Marc rutscht auf der Bierlache im Backstagebereich aus. 02:00 Uhr: Einige Anwesende beschließen, sich bei Benny ein paar Absacker zu genehmigen. Ich allerdings fühle mich grausig und beschließe, langsam den Heimweg anzutreten. Wirklich viel passiert ist insgesamt nicht, aber man kann ja auch nicht immer nur von Drogen, Groupies und zerstörtem Mobiliar berichten. Vielleicht beim nächsten Mal wieder.
Alle Bilder vom Abend gibt's in der Galerie.


Aus der Sache kommste net raus, Dennis;-)
LG
Ich hab die Sauerei angezettelt - echt, oh man!
Ich habe kurze Erinnerungslücken und lass das deshalb einfach mal so im Raum stehen - sowas mach ich ja eigentlich nicht. Ich bin der einzige unter uns mit Niveau :-D
> der D